Regie: Hans-Peter Wilbert

Das chinesische Soho Rose Theater in London. Bao Chi, die „gelbe Narzisse“, Startänzerin der Truppe, ist bei einem mysteriösen Unfall ums Leben gekommen. Zumindest sieht es wie ein Unfall aus...

Als sich Anne Rider, eine junge Tänzerin, um die freigewordene Stelle bewirbt, bekommt sie es schon bald mit der Angst zu tun. In dem Ensemble trifft sie auf allerlei seltsame Typen: auf die tyrannische und selbstherrliche Intendantin des Theaters, die Gräfin Moron, auf ihren Sohn Sheldon, der einmal das Theater übernehmen soll, aber viel lieber Detektiv werden möchte, auf Mr. Prayne, den undurchsichtigen jüngeren Liebhaber der Gräfin, auf Samantha Keene, eine mehr als merkwürdige Chauffeurin, und nicht zuletzt auf die Maskenbildnerin Lizzy Reddle, die in ihrem Hass auf die Gräfin selbst vor Voodoo-Zauber nicht zurückschreckt.

Alle sind mehr oder weniger verdächtig, bei dem Unfall der armen Tänzerin ein wenig nachgeholfen zu haben. Doch bald schon gibt es die nächste Tote und dieses Mal ist es Mord. Und verdächtig sind alle Beteiligten...
 

Ein spannender Krimi nach Motiven von Edgar Wallace' Romanen "Die seltsame Gräfin" und "Das Geheimnis der gelben Narzissen" von Matthias Hahn.

Über die Autoren:

Edgar Wallace (1875 - 1932) gehört zu den erfolgreichsten englischsprachigen Kriminalschriftstellern.

Wallace wurde als unehelicher Sohn eines Schauspielerpaares geboren und unmittelbar nach seiner Geburt von einem Londoner Fischhändler adoptiert. Er wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf und hatte keine abgeschlossene Schulausbildung.

1905 erschien im Eigenverlag sein erster Kriminalroman "Die vier Gerechten". Wallace' berühmtester Krimi war "Der Hexer".

Kurz vor seinem Tod begann er noch mit der Abfassung des Drehbuches für den Filmklassikers "King Kong und die weiße Frau", doch er verstarb vor dessen Vollendung.

Die Romane von Edgar Wallace wurden in vierundvierzig Sprachen übersetzt. In Deutschland gab es in den 1960er- und 1970er-Jahren einen regelrechten Edgar-Wallace-Boom mit 38 Wallace-Verfilmungen. Auch in Großbritannien entstanden in dieser Zeit viele Romanverfilmungen, die jedoch in Deutschland kaum bekannt sind.

Matthias Hahn wurde 1960 in der Nähe von Aschaffenburg geboren. Nach seinem Studium der Biologie gründete er zusammen mit Freunden das OMEGA-Theater Würzburg. Dort arbeitet er als Regisseur, Übersetzer von Stücken und Dramaturg. Seit 2004 arbeitet er ebenfalls als Autor von diversen Theaterstücken.