Regie: Petra Wilhelm

Regie führen, das ist manchmal wie Gruppentherapie, und der Regisseur ist der Therapeut. Der hat im Fall von Carsten ganz schön was auszuhalten. Denn die Mitglieder seines Ensembles könnten kaum unterschiedlicher sein.

Eva Winterstein, eine der bekanntesten, aber auch exzentrischsten deutschen Schauspieldiven, muss sich die Szenen („Szenen!!! Nicht Takes wie beim Fernsehen!!!“) mit Sarah Schulz, einem jungen Daily-Soap-Star, teilen - eine Zumutung, die sie durch notorisches Zu-spät-kommen kompensiert. Dass der Dritte auf der Bühne, Hardy Weber, bislang nur als Synchronsprecher für japanische Filme in Erscheinung getreten ist, macht die Probenarbeit auch nicht einfacher.

Und je näher die Premiere rückt, umso klarer wird, dass die Spannungen der beiden Damen ganz und gar nicht nur beruflicher Natur sind….