Im Jahr 1962

Schauplatz ist der fiktive Balkanstaat Illyrien, in dem auf Weisung Moskaus während des Zweiten Weltkriegs die Linie der kommunistischen Partei revidiert werden muss. Der idealistische bürgerliche Intellektuelle Hugo soll den Parteisekretär Hoederer ermorden, um sich vom Makel seiner bürgerlichen Herkunft reinzuwaschen.

Er wird Sekretär dieses skrupellosen Parteisekretärs, der nicht davor zurückscheut, sich die Hände schmutzig zu machen, zögert den Mord jedoch immer weiter hinaus, je mehr er Hoederer schätzen lernt, einen Mann, der davon überzeugt ist, dass politisches Handeln und die von Hugo geforderte Reinheit der Idee einander ausschließen.

Erst als Hugo seine Frau in den Armen Hoederers findet, tötet er ihn. Nun wird Hoederer von Moskau rehabilitiert, der Mord wird von der Justiz als Eifersuchtstat hingestellt. Hugo jedoch besteht darauf, nicht im Affekt gehandelt, sondern den Mord im Auftrag der Partei begangen zu haben. Damit ist Hugo für die Partei nicht mehr »verwendungsfähig«, er muss liquidiert werden.